Zu oft werden für neue Anwendungen zusätzliche Server angeschafft, was dazu führen kann, dass zahlreiche Server nicht ausgelastet sind, die Netzwerkverwaltungskosten steigen und die Flexibilität und Zuverlässigkeit sinken. Durch Virtualisierung können die Aufgaben mehrerer Server auf einem Hardwareserver virtualisiert zusammengefasst werden. Damit wirkt man einem übermäßigen Anstieg der Serveranzahl entgegen. Die Serververwaltung wird vereinfacht und die Serverauslastung erhöht. Eine Serverauslastung von zehn Prozent oder weniger kann so auf sechzig Prozent und mehr gesteigert werden. Die Flexibilität, Zuverlässigkeit und Effizienz der IT-Infrastruktur werden gestärkt und die Zahl "echter" Server wird deutlich verringert.
Weitere Szenarien:
Alte Software integrieren
Sie haben Server, die Software oder Dienste auf älteren Betriebssystemen bereitstellen, die an Ihre Altersgrenze kommen. Oftmals läuft neue Hardware aber nur mit aktuellem Betriebssystem und die benötigte Software arbeitet damit nicht. Greift man auf das alte Betriebssystem zurück, lässt sich diese häufig nicht auf der neuen Hardware installieren, da aktuelle Treiber hierfür fehlen.
Platzmangel bei steigendem Serverbedarf
Sie haben begrenzte Raum- und Kühlkapazitäten für Ihre Server, aber eine ständig anwachsende Zahl an Diensten, die von Ihnen bereit gestellt werden müssen. Früher empfahl es sich, wollte man störende Kreuzreaktionen zwischen den verschiedenen Diensten vermeiden, für jeden Dienst eigenständige Hardware beschaffen, was eine kontinuierliche Zunahme an mehr oder weniger ausgelastetem "Blech" bedeutete.
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